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Entsorgungscoupons: Bürkis Kampf für pragmatische Lösungen



September 2024


Seit über zwei Jahrzehnten waren sie ein fester Bestandteil des Zürcher Alltags: Die Entsorgungscoupons. Jedes Jahr erhielten Haushalte vier Gutscheine, mit denen sie bis zu 400 Kilogramm Sperrgut kostenlos in den Recyclinghöfen abgeben konnten. Doch im September 2024 kündigte die Stadtzürcher Stadträtin Simone Brander (SP) das abrupte Ende dieses beliebten Services an. Die Begründung der Verwaltung: Die Coupons würden das Verursacherprinzip verletzen, unnötige Autofahrten fördern und ohnehin nur von rund zehn Prozent der Bevölkerung genutzt.


Für Martin Bürki, FDP-Gemeinderat und erfahrener Sachpolitiker, war diese Entscheidung ein Paradebeispiel für ideologisch motivierte Politik am Bürger vorbei. Während die Stadtverwaltung die Abschaffung als Fortschritt für die Kreislaufwirtschaft verkaufte, sah Bürki darin vor allem eines: Einen massiven Abbau von Service Public, der insbesondere ältere Menschen und Familien ohne einfachen Zugang zu teuren Entsorgungsdiensten trifft.


Bürki reagierte sofort und reichte im Gemeinderat ein Postulat ein. Sein Vorschlag war so pragmatisch wie logisch: Anstatt die Coupons von heute auf morgen komplett zu streichen, sollten zumindest zwei der vier Gutscheine (für insgesamt 200 kg Sperrgut) beibehalten werden. Und zwar so lange, bis die versprochenen Alternativen – wie etwa dezentrale mobile Recyclinghöfe oder das Cargo-Tram – flächendeckend und zuverlässig funktionieren.


«Das neue Angebot der Stadt tönt auf dem Papier gut, aber in der Realität funktioniert es schlicht noch nicht», kritisierte Bürki im Rat deutlich. Er bezeichnete das Vorgehen des Stadtrats als «durchgestiert» und sprach von einer «Zwängerei», die das Risiko für illegale Abfallentsorgung im öffentlichen Raum massiv erhöhe.


Der Erfolg im Parlament gab ihm recht: Mit einer überwältigenden Mehrheit von 91 zu 16 Stimmen überwies der Gemeinderat Bürkis Vorstoss. Dass dabei Stimmen von der SVP über die FDP und Mitte bis hin zur AL und sogar Teilen der SP zusammenkamen, zeigt, wie breit der Widerstand gegen diesen Kahlschlag war.


Trotz dieses klaren demokratischen Signals hielt der Stadtrat an seinem Kurs fest und schaffte die Coupons per 2025 ab. Für Martin Bürki ist das letzte Wort hier jedoch noch nicht gesprochen. Er setzt sich weiterhin mit Hochdruck dafür ein, dass die Stadt Zürich eine saubere und bürgerfreundliche Lösung findet. Sein Ziel bleibt klar: «Gutscheine so schnell wie möglich wieder einführen.»


Martin Bürki steht für eine Politik, die nicht bevormundet, sondern Lösungen bietet, die im echten Leben der Zürcherinnen und Zürcher funktionieren. Pragmatismus statt Ideologie – dafür kämpft er im Gemeinderat.


Darüber wurde in der Presse groß berichtet. Hier die Links dazu den Pressebeiträgen in denen ich namentlich erwähnt bin und/oder zu Wort komme:


Tages-Anzeiger (TA):


NZZ:



Tsüri (tsri.ch)



TeleZ (telez.ch) Video






 
 
 

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